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Magnet­resonanz­tomo­graphie

Was ist eine Magnet­re­so­nanz­tomo­gra­phie?

Die Magnet­re­so­nanz­tomo­gra­phie (MRT), auch Kern­­spin­­tomo­­gra­phie genannt, ist ein innovatives, sicheres Dia­gnose­ver­fahren in der Radio­logie und seit Beginn der 80er-Jahre im Ein­satz. Die MRT ist ein Unter­­suchungs­­ver­­fahren, das ganz ohne Strahlen auskommt.

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Wie funktioniert eine MRT?

Mit Hilfe eines Magnet­feldes und elek­tro­­ma­­gne­­tischer Wellen werden die Wasser­stoff­atome des Körpers angeregt, com­puter­ge­steu­erte Mes­sungen vor­ge­nommen und das Ergebnis in drei­dimen­sionalen Bildern dokumentiert.

Mit dieser Unter­­suchungs­­methode lassen sich Schicht­­auf­nahmen von fast allen Körper­­regionen an­fertigen. Die Kern­­spin­­tomo­­graphie er­möglicht den Nach­weis, den Aus­schluss oder die Ein­­ord­nung krank­­hafter Ver­­änder­­ungen und hilft bei der Klärung vor­handener Be­­schwer­den.

Wofür wir eine MRT eingesetzt?

Die Magnet­resonanz­tomo­graphie eignet sich her­vor­ragend zur Bild­gebung von Weich­teil­strukturen und Ihren Ver­änderungen.

Die Haupt-Einsatz­gebiete der MRT liegen in folgenden Berei­chen:

  • Diagnostik von Wirbelsäule und Gelenken
  • Schädeldiagnostik einschl. Gehirn, Gefäße und Rückenmark
  • Diagnostik des Bauch- und Beckenbereiches
  • Brustdiagnostik (MR-Mammographie)
  • Diagnostik von Gefäß­erkran­kungen im Bereich des Bauches, des Beckens und der Extremitäten (MR-Angiographie = Gefäßdarstellung per MRT)

MRT Untersuchung im Überblick

Vorteile der MRT

keine io­ni­sier­ende Strah­lung

aus­ge­zeich­nete Ge­webe­kontraste und Ge­webe­be­urtei­lung

sehr gut dar­stellb­are Weich­gewebe nahe Knochen­bereichen (z.B. Rückenmark, Gehirn)

Kör­per­schnitt­bilder in al­len Rich­tungen, ohne dass der Patient seine Lage ver­ändern muss

sehr hohe Detail­auf­lösungen

Nachteile der MRT

keine ausreichende Darstellung des gesunden Knochens und der Lunge, wohl aber von Knochenentzündungen und -tumoren

Was ist vor einer MRT-Untersuchung zu beachten?

Besondere Vorsicht ist beim Umgang mit eisenhaltigem Metall geboten. Solche Gegenstände im Körper (Herzschrittmacher, Prothesen der Gehörknöchelchen, Granatsplitter in bestimmten Körperteilen, ältere Gefäßclips oder frisch eingesetzte Metallclips) schließen MRT-Untersuchungen aus; Metall in den Zähnen oder Knochen, sowie Totalendoprothesen der Hüften dagegen nicht – dennoch bitten wir Sie, uns darauf hinzuweisen.

WICHTIG: Bitte legen Sie vor Betreten des Untersuchungsraumes alle metallischen Gegenstände (wie z.B. Uhr, Brille, Hörgerät, Gürtel, Ringe, Geldmünzen, Kleidungsstücke mit Metallteilen, Schlüssel, Kugelschreiber, Haarspangen, Anstecknadeln, Zahnprothesen, Modeschmuck, metallhaltige Kleidungsstücke, etc.) ab. Ihre Scheckkarten und EC-Karten dürfen ebenfalls nicht mit in den Untersuchungsraum genommen werden, da diese automatisch gelöscht werden würden. Eine Tätowierung oder Permanent-Make-Up kann sich unter Umständen stark erwärmen. Dem kann bei Bedarf mit Kühlpacks entgegengewirkt werden.

Warum ist bei manchen MRT-Untersuchungen Kontrastmittel nötig?

Bei bestimmten Fragestellungen kann die Aussagekraft einer MRT durch die Injektion eines Kon­trast­mittels in eine Körpervene er­heb­lich verbessert werden. Hierzu wird eine Kanüle in eine Vene (meist Armvene) gelegt.

Bitte beachten Sie, dass manche Befunde überhaupt nur nach Gabe eines Kontrastmittels sichtbar werden. Gelegentlich können wir erst während der Untersuchung entscheiden, ob ein Kontrastmittel notwendig ist. Die von uns ver­ab­reichten modernen Kontrastmittel werden im Allgemeinen gut ver­tragen.

Alternativen zur MRT

Nichtoperative diagnostische Alternativen zur Magnet­resonanz­tomographie können

  • die Ultraschalluntersuchung (Sonographie),
  • die Computertomographie (spezielle Rönt­gen­unter­suchung, mit der über­la­ge­rungs­freie Querschnittsbilder von Körperregionen erstellt werden können) oder
  • die Szintigraphie (Messung der Strahlenverteilung einer zuvor verabreichten radioaktiven Substanz) sein.
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